Judo - Neustädter Adventsturnier 2017

Teilnehmer des 1.SC Norderstedt in der U8, Adventsturnier in Neustadt

Für das diesjährige Adventsturnier in der Sporthalle des Küstengymnasiums in Neustadt in Holstein waren zunächst Kenntnisse als Pfadfinder gefordert. Die Wegbeschreibung zur Halle erwies sich als sehr ungenau und führte Sportler und Trainer zunächst einmal in den Wald. Nachdem das Problem gelöst war, stand einem erfolgreichen Wettkampftag eigentlich nichts mehr im Wege.

In der U8 konnten die Nachwuchskämpfer des 1.SC Norderstedt ihre ersten Kampferfahrungen sammeln. Platzierungen waren Trainer Torben Heyl nicht so wichtig, dass am Ende aber 4 Bronze- und eine Goldmedaille auf der Habenseite der Garstedter Judoka stand, hat natürlich für Freude gesorgt.

Nicolas Albrecht konnte auf seinem ersten Wettkampf gleich ganz groß auftrumpfen. In der Gewichtsgruppe -38,1kg gewann er alle Kämpfe vorzeitig per Ippon (ganzer Punkt, Kampfende) für einen Haltegriff.

„Nico ist eigentlich eher der zurückhaltende und ruhige Typ“, so Trainer Torben Heyl, „daher freut mich dieser Erfolg hier sehr. Er hat das umgesetzt, was wir im Training geübt haben.“

 Bronzemedaillen gab es für Marvin Blanke (Gewichtsgruppe -21,8kg), Kevinas Smaidziunas (-22,3kg), Leonard Groth (-25,4kg) und Janne Hennings (-26,9kg).

„Es war, mit Ausnahme von Kevinas, für alle anderen das erste Turnier“, so Heyl nach den Kämpfen, „dafür haben die Jungs ihre Sache wirklich gut gemacht.“

In den Kämpfen der U15 ging es dann schon etwas heftiger zu. Leider waren hier die Teilnehmerzahlen relativ klein, sodass der Veranstalter teilweise Gewichtsgruppen mit großen Spannen einrichten musste. So musste Anton Borysov, der die Flagge des 1.SCN in Neustadt hoch hielt, in der Gruppe -39,2kg antreten, obwohl er gerade einmal 34,4kg auf die Waage brachte. Am Ende stand auch für ihn Platz drei auf der Urkunde, allerdings war hier ein wenig Pech im Spiel. In der Gruppe hatten sich die drei Erstplatzierten im Kreis geschlagen, d.h. jeder hatte gegen einen gewonnen und gegen eine verloren. Hier musste also die sogenannte Unterbewertung die Entscheidung bringen. „Da Anton in einem Kampf nur eine große Wertung erzielt hatte und keinen Ippon, hatte er am drei Unterbewertungspunkte weniger auf der Habenseite und stand damit als Drittplatzierter fest“, erklärte sein Trainer nach der Siegerehrung, „Anton hat seine Sache trotzdem super gemacht, er hat seinen Gewichtsnachteil durch seine Beweglichkeit und seinen vorausschauenden Kampfstil gut kompensieren können.“

TH